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09.10.2013

Wernauer Feuerwehr für den Ernstfall gut gerüstet

WAZ - WAZ

Bei der Hauptübung am Samstagmittag hinter dem Quadrium spielten die Wernauer Feuerwehrleute gemeinsam mit ihren Kollegen aus Plochingen ein Brandszenario mit mehreren vermissten Personen durch. Die Wernauer Wehr zeigt den vielen Schaulustigen damit vor allem eines: Sie ist für den Ernstfall gerüstet. „Gute Koordination, Professionalität und die nötige Portion Besonnenheit" wurde den ehrenamtlichen Kräften auch bei der anschließenden Manöverkritik im Feuerwehrmagazin in der Daimlerstraße bescheinigt. Das Szenario, das die Freiwillige Feuerwehr Wernau für ihre Hauptübung ausgetüftelt hatte, war alles andere als abwegig: Bei Abdichtungsarbeiten mit einem Schweißbrenner auf dem Dach des Tagungs- und Verwaltungszentrums hatten Dämmmaterial und Dehnfugen Feuer gefangen. Aus der Teeküche im zweiten Geschoss des Quadrium drückte bereits dichter Rauch. Ein Arbeiter und zwei Bedienstete der Stadtverwaltung wurden in dem stark verrauchten Gebäude vermisst. Die Aufgabe der Feuerwehr war, alle Personen in Sicherheit und den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Makeloses Manöver

Genau das gelang am Ende in souveräner Manier durch das gute Zusammenspiel aller Einsatzkräfte, so dass der Kommandant Rainer Märsch nach der Übung nichts zu mäkeln hatte. „Ich bin sehr zufrieden, es hat alles reibungslos geklappt", sagte er. Für Rainer Märsch war es wichtig, dass sich viele Entscheidungsträger, aber auch zahlreiche Bürger eingefunden hatten. „Wir wollen ja mit so einer Übung auch unsere Leistungsfähigkeit demonstrieren", betonte er. Auch Bürgermeister Armin Elbl hatte es sich trotz strömendem Regen nicht nehmen lassen, zum Schauplatz zu kommen. Das Stadtoberhaupt lobte den Teamgeist und die straffe Organisation der Übung: „Das sind die Garanten für eine schlagkräftige Truppe und eine funktionierende Feuerwehr", so das Stadtoberhaupt. Fürs Publikum wurde die Schau sachkundig von Dieter Götz moderiert.
Kurz nach 11 Uhr morgens ging der Notruf in der Leitstelle in Esslingen ein. Nur wenige Minuten später ertönte das Martinshorn. Über Funkmeldeempfänger alarmiert, trafen die ersten Einsatzkräfte auf dem Parkplatz hinter dem Quadrium ein. Insgesamt waren drei Fahrzeuge im Einsatz. Nach der ersten Lagemeldung wurde zudem die Drehleiter von der Freiwilligen Feuerwehr Plochingen zur Unterstützung angefordert. Einsatzleiter Horst Aurenz koordinierte die rund 30 Einsatzkräfte. Übers Treppenhaus kämpfte sich ein Atemschutztrupp in den Gefahrenbereich im Gebäude vor. Um die vermissten Personen aufzuspüren und mit einer sogenannten Fluchthaube ins Freie zu bringen, kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Parallel zum Innenangriff wurde die Löschwasserversorgung aufgebaut und zwei weitere Personen wurden aus dem zweiten Stock über die Drehleiter gerettet.

Wertvolle Investition: Die Wärmebildkamera

Einen Kellerraum in der Tiefgarage hatte die Feuerwehr unter dichten Qualm gesetzt und dort eine Kerze, eine Herdplatte und Personen positioniert, um dem Publikum im Anschluss der Übung hautnah zu demonstrieren wie eine Wärmebildkamera funktioniert. Wasserdicht, sturzsicher und speziell für die Feuerwehr konzipiert, sei das rund 6.000 Euro teure Gerät „eine der wertvollsten Anschaffungen der jüngsten Zeit", sagt Günter Brenner. „Für den Atemschutztrupp mittlerweile unverzichtbar in solchen Situationen". Unter an sich schon erschwerten Bedingungen in verrauchten Räumen erleichtere eine solche Kamera die Suche nach Personen deutlich. Ein großer Vorteil sei, dass mit der Wärmebildkamera gezielt der Brandherd lokalisiert und etwaige Glutnester erkannt werden können. „Früher mussten wir erst mal alles unter Wasser setzen". Auch für die eingesetzten Feuerleute sei das Gerät ein Plus an Sicherheit: Gefahren wie eine drohende Verpuffung sind sofort zu erkennen.

Den verdienter Applaus abgeholt: „Flämmle" und Jugendfeuerwehr im Einsatz

Es war die erste Löschübung vor Publikum für die aktiven Mitglieder der Kinderfeuerwehr „Flämmle": Die Kleinsten unter Wernauers Floriansjünger zeigten vor Beginn der Hauptübung ihr Können an Hydrant und Schlauch und holten sich verdient Applaus: Mit Präzision und Tempo gingen die sechs- bis zwölfjährigen Nachwuchskräfte unter der Leitung der Betreuerin Petra Eckel ans Werk. In Windeseile wurden Schläuche ausgerollt und gekoppelt, während die Mädchen und Buben der Jugendfeuerwehr unter Anleitung ihres Betreuers Stephan Wunderwald den Hydranten funktionsfähig machte. „Wasser marsch" ertönte das Kommando und so war der fiktive Brand auf einer Rasenfläche bald sicher im Griff.

Dieser Artikel wurde original aus dem/der WAZ entnommen,
wir übernehmen keine Verantwortung für den Inhalt.

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