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13.10.2011

Freiwillige Feuerwehr Wernau führte Hauptübung am Altenzentrum St. Lukas durch

WAZ - WAZ

Die diesjährige Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Wernau fand am vergangenen Samstag am Altenzentrum St. Lukas statt. Zur Unterstützung rückte die Freiwillige Feuerwehr Kirchheim unter Teck mit der Drehleiter sowie die Freiwillige Feuerwehr Köngen mit aus.

Glücklicherweise handelte es sich beim Großeinsatz der Wernauer Feuerwehr am vergangenen Samstag nur um eine Übung. Das Szenario: In einem Zimmer im dritten Obergeschoss des Altenzentrums St. Lukas war ein Brand ausgebrochen. Löschversuche des Pflegepersonals blieben erfolglos, so dass die Feuerwehr davon ausgehen musste, dass sich noch bis zu 17, teilweise demenzkranke und bettlägerige Personen in diesem Gebäudeteil aufhalten.

Drehleiter im Einsatz

Kurz nach 10 Uhr morgens ging der Notruf bei der Leitstelle in Esslingen ein. Nur wenige Minuten später ertönte das Martinshorn und die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wernau trafen am Einsatzort, dem Altenzentrum St. Lukas, ein. Die Einsatzleitung hatte Zugführer Alfred Wacker. Nach einer kurzen Situationsanalyse entschied dieser umgehend, dass das DRK Wernau sowie die Drehleiter aus Kirchheim unter Teck mit einzubeziehen. In den darauf folgenden Minuten wurden auch die letzten Langschläfer in Wernau durch ein Getöse von Martinshorn und Blaulicht aus dem Schlaf gerissen. Insgesamt waren sechs Feuerwehrfahrzeuge und drei Einsatzfahrzeuge des DRK im Einsatz.

Dichter Rauch im dritten Stock

Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren arbeiteten schnell und konzentriert. Nach kurzer Zeit waren Löschleitungen gelegt, Erkundungs- und Bergungsmannschaften im Gebäude und die aus Kirchheim angerückte Drehleiter begann mit der Bergung der ersten Personen aus dem dritten Obergeschoss. Kommandant Rainer Märsch kommentierte die Übung für die Zuschauer, die sich mittlerweile zahlreich in der Nähe des Altenzentrums St. Lukas eingefunden hatten.

Realistisches Szenario

Erleben möchte das in der Übung dargestellte Szenario niemand, dennoch war es eine sehr realistische Übung und die Fachleute waren sich einig, dass es durchaus sinnvoll war, eine solche „Großübung" am Altenzentrum St. Lukas durchzuführen. Das DRK Wernau war ebenfalls mit elf Personen im Einsatz und hat kurzerhand am Mädelesbrunnen ein Sanitätszelt für die „Geretteten" errichtet. Nach gut einer Stunde waren alle Personen gerettet und das Feuer gelöscht. Nach der Übung versammelten sich alle Einsatzkräfte zur Manöverkritik und einem gemeinsamen Mittagessen im Altenzentrum St. Lukas. Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Helfern für ihr großes Engagement.

Dieser Artikel wurde original aus dem/der WAZ entnommen,
wir übernehmen keine Verantwortung für den Inhalt.

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