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21.07.2010

Feuerwehr contra sicheres Fahrzeug

Freiw. Feuerwehr Wernau - R.Märsch

Letztes Wochenende fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Wernau ein 2- tägiges Seminar zum Thema "Hilfeleistung an Neufahrzeugen" statt. Das Wochenende stand ganz im Zeichen "Technische Hilfeleistung an Fahrzeugen neuerer  Generationen". In André Weiss, selbst seit Jahren Feuerwehrmann in Tübingen, konnte die Freiwillige Feuerwehr einen erfahrenen Ausbilder gewinnen. Der Eigentümer der Fa. RTC (Rescue - Trainings - Center) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Feuerwehren Möglichkeiten zu zeigen, wie eine patientengerechte Rettung von verunfallten Personen in Fahrzeugen durchgeführt werden kann.

Die Ausbildung gliederte sich in zwei Bereiche: Theorie und Praxis. Am Freitagabend startet die Wernauer Wehr mit der Theorie. Einleitend erläuterte André Weiss: "Oberstes Ziel ist es, Leben zu retten! Die Feuerwehren werden bei schweren Verkehrsunfällen immer häufiger vor die Probleme gestellt, eingeklemmte und verunglückte Personen schnell und schonend zu befreien. Oft bereiten dabei Sicherheitseinrichtungen, die zum Schutz der Insassen gedacht sind, bei der Befreiung unvorhergesehene Probleme. Härtere Materialien in den Karosserien wie Rohre oder ultrahochfeste Stahleinlagen in Holmen wie A- und B-Säulen lassen die Rettung aus Fahrzeugen oft zum Kampf gegen die Zeit werden. Verstärkte Vorbaustrukturen, hochfeste Stahl-Aluminiumverbindungen bringen die Rettungsscheren der Feuerwehr sehr schnell an ihre Grenzen."

Rettungskräfte arbeiten Hand in Hand

In dem 3 - stündigen Theorieteil wurde auf die Insassen-Rückhaltesysteme, neue hochfeste Werkstoffe, Fahrzeugstrukturen, passive und aktive Sicherheitssysteme, sowie neuartige Antriebskonzepten und die daraus entstehenden Gefahren für Rettungskräfte eingegangen. Als nächstes wurden der Wehr Kenntnisse über fahrzeugspezifische Zugangsmöglichkeiten sowie die Funktions- und Wirkungsweisen der Sicherheitssysteme vermittelt. Auch die Teamarbeit zwischen den Rettungskräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ist Teil einer erfolgreichen Patientenrettung. Die Rettungskräfte müssen sich dabei möglichst schnell absprechen und Hand in Hand arbeiten.

Praktische Übung

Am nächsten Tag hieß es das Gelernte vom Vortag in die Tat umzusetzen. Hierzu wurde die Wernauer Wehr von einem großen schwäbischen Fahrzeughersteller unterstützt. In Neuhausen stellte er ein Neufahrzeug der gehobenen Klasse für die praktische Übung zur Verfügung. Unter Anleitung von André Weiss wurden am Fahrzeug die erlernten Tipps und Kniffe vom Vortag mit verschiedenen Schnitt - und Rettungstechniken der hydraulischen Rettungsgeräte unserer Wehr in die Tat umgesetzt. Nach einigen Stunden mit sehr viel Schweiß der Wehr- Männer und Frauen und immer einen Plan "B" im Hinterkopf, kam man zu der Erkenntnis: Je sicherer das Fahrzeug, desto sicherer ist man auch vor der Feuerwehr.

Gelungene Ausbildung

Weiterhin wurde festgestellt, dass die vorhandenen Rettungsgeräte an ihre Grenzen kamen, hier werden noch kleine Nachbesserungen vorgenommen werden müssen. Abschließend wurde von Kommandant Rainer Märsch und der gesamten Mannschaft ein dickes Lob an André Weiss für eine gelungene Ausbildung ausgesprochen. Es wird sicherlich wieder eine Zusammenarbeit mit der Firma RTC geben.

Dieser Artikel wurde original aus dem/der Freiw. Feuerwehr Wernau entnommen,
wir übernehmen keine Verantwortung für den Inhalt.

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